Warum Lowcarb?

Starke Bauchschmerzen und Übelkeit waren meine beiden unangenehmen Begleiter im täglichen Leben. Nahezu bei jeder Mahlzeit bekam ich Bauchkrämpfe und wurde von Übelkeit geplagt, was zur Folge hatte, dass ich wenig leistungsfähig war und mich schlecht fühlte. Über längere Zeit versuchte ich selbst herauszufinden, was die Ursache für diesen Zustand sein könnte.

Zunächst habe ich einen Laktoseintoleranztest beim Arzt anfertigen lassen. Meine anfängliche Vermutung, dass Milchprodukte die Ursache meiner Schmerzen sein könnten, bestätigten sich zum Glück nicht.

Im Sommer 2010 wurden mir über 100 Gallensteine und die Gallenblase operativ entfernt. Eine wichtige Funktion der Gallenblase besteht darin, fettreiche Nahrung zu verdauen. Deshalb ernährte ich mich fettarm und in kleinen Portionen. Aber auch das half nicht, meine immer stärker werdenden Bauchschmerzen zu stoppen.

Nun analysierte ich mein Essverhalten, schrieb exakte Protokolle und stellte dabei fest, dass der größte Anteil meiner Ernährung aus Kohlenhydraten bestand. Am Morgen ein belegtes Brötchen vom Bäcker oder eine Laugenstange, am Mittag belegte Brote, am Nachmittag ein oder mehrere Stücken Kuchen mit Zuckerguss und am Abend kochte ich meistens warm – natürlich mit vielen Kohlenhydraten in Form von Nudeln, Kartoffeln oder Reis.

Jetzt fing ich langsam an, die Kohlenhydrate Schritt für Schritt zu reduzieren. Zum Salat gab es zum Beispiel kein Brötchen mehr und ich konnte mit großer Freude feststellen, dass es mir deutlich besser ging. Zudem erreichte ich im Sommer 2013 mein körperliches Höchstgewicht, über welches ich derzeit noch nicht sprechen möchte. Für mich war klar, dass ich dringend etwas an meinen Essgewohnheiten ändern muss.

Bei einer Internetrecherche stolperte ich über Darlegungen der Lowcarb Ernährung, die bei einer starken Reduzierung der Kohlenhydrataufnahme helfen soll, eine Gewichtsreduzierung zu erreichen. (englisch: Low carbohydrates – deutsch: wenig Kohlenhydrate)

Das klang für mich nach der perfekten Kombination, einerseits Gewichtsreduktion und andererseits beschwerdefrei leben!

Ich fand viele Formen der Lowcarb Ernährung im Internet (Atkins, LCHP, LCHF,..) und probierte es zunächst nur lowcarb, d.h. Brot, Nudeln, Kartoffeln, Reis und Zucker waren tabu! Es gab nur noch mageres Fleisch, gedünstetes Gemüse und Milchprodukte. Es funktionierte sehr gut, mir ging es deutlich besser, kaum noch Beschwerden beim Essen und die ersten Kilos sind auch gepurzelt. Allerdings wurde ich nicht wirklich satt und der Ernährungsplan war stark eingeschränkt.

Ich habe mich weiter über die diversen Lowcarb Ernährungsformen informiert und bin auf LCHF gestoßen. (LCHF: Lowcarb Highfat , zu deutsch: wenig Kohlenhydrate, viel Fett).  Klingt erst einmal komisch, denn wie soll man mit viel Fett abnehmen?? Ich war zunächst skeptisch, aber fand schnell Anschluss bei vielen netten Mädels auf Instagram, die sich auch nach LCHf ernähren und wir tauschten uns aus und ich bekam gute Hinweise und Anregungen, wie ich meine Ernährung auf LCHF umstellen konnte.

Seit September ernähre ich mich nun danach und mir geht es besser denn je! 36kg habe ich bereits seit September abgenommen und eine Menge an Selbstbewusstsein dazu gewonnen. Ich bin sehr froh LCHF für mich gefunden zu haben und ernähre mich nun mit Leidenschaft nach dem Ernährungskonzept LCHF.

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2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Sandra P. sagt:

    32kg – Wahnsinn! Herzlichen Glückwunsch!
    Mir geht es seit der Umstellung meiner Ernährung auch viel besser und ich bin froh, den Schritt getan zu haben 🙂

    1. franzellii sagt:

      Danke 🙂 bin auch froh! Kann mir nichts besseres für mich vorstellen

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